Wie Du Dich in einem powervollen Zustand bringst

Wie Du Dich in einem powervollen Zustand bringst

Wie Du Dich in einem powervollen Zustand bringst

Du kennst sicherlich die Tage, an denen das Leben wie am Schnürchen läuft. Eine gute Nachricht jagt die nächste und es fällt Dir leicht, Deine Aufgaben zu bewältigen und kreative Ideen zu entwickeln. Wie von Zauberhand wird Dein Handeln gelenkt und Du erzielst großartige Erfolge. Vielleicht hattest Du auch schon einmal ein außergewöhnliches Erfolgserlebnis. Von allen Seiten wurde Dir auf die Schultern geklopft und Du hattest das Gefühl, die Welt könnte nicht groß genug für Dich sein. Durch den Erfolg beflügelt, hast Du Dich an neue, schwierige Aufgaben gewagt und Dich neuen Herausforderungen gestellt.

Doch neben diesen wunderbaren Tagen, gab es sicherlich auch in Deinem Leben Tage, an denen Du in einer schlechten Verfassung warst und einfach gar nichts funktionierte. An einem solchen Tag fühlt sich der Körper schlapp und träge an und meistens haben wir auch die passende negativen Gedanken dazu.

Wie wäre es, wenn Du selbst Deine geistige Verfassung aussuchen und nach Deinen Wünschen verändern könntest? Wie wäre es, wenn Du jeden Tag in einem power- und ressourcenvollen Zustand erwachen würdest und für jede anstehende Aufgabe in der richtigen Stimmung sein könntest? Glaubst Du dann, dass Du Dein Leben entscheidend beeinflussen kannst?

Im Laufe eines Tages werden sehr viele unterschiedliche Anforderungen an uns gestellt. Manchmal erleben wir viele unterschiedliche Gefühlszustände innerhalb eines Tages und wir merken gar nicht, wie wir von einem Zustand in den nächsten überwechseln. Wirkliche Power hat man erst dann, wenn man in der Lage ist, sich innerhalb weniger Sekunden in den gewünschten Zustand zu versetzen – gleichgültig zu welcher Uhrzeit und wo man sich gerade befindet. Das bedeutet, seine Power kontrollieren und gezielt einsetzen zu können.

Um unsere Zustände unter Kontrolle zu bringen, ist es hilfreich, zu wissen, welche Faktoren unsere Zustände bestimmen. Die Antwort darauf beinhaltet zwei Faktoren. Einen kennst Du bereits: Unsere innere Wahrnehmung, die Art und Weise wie wir Bilder, Geräusche und Gefühle, die wir in uns erzeugen. Der zweite Faktor ist unsere Physiologie, die Art, wie wir unseren Körper einsetzen, wie wir atmen, wie das Blut durch unseren Körper fließt, welche Haltung wir einnehmen usw. Beide Faktoren beeinflussen wechselseitig unser Nervensystem und bestimmen damit unsere Gefühlszustände.

Die Macht der inneren Einstellung

Geist und Körper sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn Du die Muskeln in Deinem Körper anspannst, werden auch Deine Gedanken angespannter. Entspannst Du Deine Gedanken, so entspannt sich Dein Körper ebenfalls.

Von Yoga über die Kampfkunst des Altertums bis hin zu modernen Disziplinen wie Pilates und Alexandertechnik – der Mensch hat seit jeher versucht, über Bewegung und Haltung einen Zustand der Ruhe, der Ausgeglichenheit und des Wohlbefindens zu erreichen. All diese Methoden nutzen die Verbindung zwischen Geist und Körper, um die psychische Verfassung zu beeinflussen. Grundlage dieser Disziplin ist eine wirkungsvolle und gleichzeitig äußerst einfache Methode zur Verbesserung der Stimmlage, die keinerlei Training erfordert.

In der Regel sind wir nicht besonders glücklich, wenn wir vornübergebeugt gehen, den Kopf gesenkt halten und die Schultern hängen lassen. In aller Welt assoziiert man diese Haltung mit Niedergeschlagenheit. Wenn Du Dich eigentlich gut fühlst, dann aber eine halbe Stunde lang die Schultern hängen lässt, sinkt automatisch Deine Stimmung. Tu das nicht! Ganz im Gegenteil, ich rate Dir, es genau andersherum zu machen.

Powervolle und glückliche Körperhaltung

Verändere jetzt Deine Körperhaltung! Lies die einzelnen Schritte zuerst ganz durch, bevor Du mit der Übung beginnst.

  1. Am leichtesten kannst Du die Haltung einnehmen, wenn Du Dich im Sitzen oder Stehen vorstellst, dass sich ein silberner Faden vom Himmel senkt, der Dich sanft am Scheitel nach oben zieht. Stell Dir vor, dass dieser Faden Deinen Kopf aufrecht hält.

  2. Richte Deinen Blick nach oben, hebe Deine Arme zum Himmel und atme tief ein.

  3. Nunn lass die Schultern nach hinten unten sinken, spüre, wie der Nacken den Rücken streckt, wie die sanfte, gerade, lange, S-förmig gebogene Wirbelsäule Dich trägt und wie Dein Kopf auf den Schultern schwebt.

  4. Lass jetzt die Schultern noch ein wenig tiefer sinken. Stell Dir vor, wie der Silberfaden Deinen Kopf hält, und lass Deinen ganzen Körper davon stabilisiert. Entspanne Dich mit jedem Atemzug ein wenig mehr, behalte die aufrechte Position bei, und verharre mindestens eine Minute in dieser Haltung.

  5. Bleibe noch einen Moment in diesem Zustand. Lache über das ganze Gesicht. Steh da, als wärst Du gerade völlig unerwartet Olympiasieger/in gerworden.Du hast es geshafft, Du bist jetzt die Nummer Eins.

Schon diese kleine Veränderung hin zu einer entspannte und aufrechte Körperhaltung kann Dein Wohlbefinden und Glücksgefühl innerhalb weniger Tage erheblich steigern. Wenn Du diese Körperhaltung einnimmst, dann kannst Du einfach nicht mehr deprimiert oder niedergeschlagen sein.

Unser Verhalten ist von unseren Zuständen abhängig. Diese wiederum hängen von unseren inneren Gedanken und unserer Physiologie ab. Veränderst Du Deine Gedanken und Deine Physiologie, dann veränderst Du Deine Zustände und gleichzeitig dein Verhalten. Wenn Du also ein begeistertes Verhalten zeigen willst, dann müsst Du auch die Physiologie eines Begeisterten einnehmen. Lache, schreie, tanze, hüpfe herum, klatsche und verändere damit Deine Zustände. Nimm die Haltung ein von jemand, der sich unaufhaltsam fühlt. Verstärke Deinen körperlichen Ausdruck immer mehr und Du wirst erleben, wie Du Dich tatsächlich unaufhaltsam fühlst.

 

1 Kommentar

  1. Anne Trambale-Faltus

    Eine sehr effektive und gut funktionierende Anleitung. Sie wirkt sogar, wenn man krank ist und sich körperlich dementsprechend schlapp fühlt – die Muskeln lockern sich und Kopf- und Gliederschmerzen treten in den Hintergrund.
    Danke dafür!
    PS: Übrigens kann man Jugendliche und besonders die Jungs alternativ mit der Gorilla-Haltung zu solch einem Zustand motivieren… vielleicht als Idee, wenn diese nicht unbedingt gerne „zum Himmel“ schauen und greifen wollen 😉

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