Wie Du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für Deinen inneren Wandel nutzen kannst.

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Dankbarkeit richtig lernen: Die zwei größten Fehler.

Wie Du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für Deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Das Jahr 2019 war sicherlich für viele schon ein besonderes und turbulentes Jahr. Aber dann kam das Jahr 2020. Die Vor-Freude auf dieses Jahr verschwand leider, als Corona kam. Die meisten Menschen denken, es gibt nichts wofür man für das Jahr 2020 dankbar sein kann.

Angst davor zu erkranken oder die liebsten Menschen zu verlieren. Einschränkungen im Alltag und Soziale Distanz. Keine Events, keine Restaurantbesuche und keine Familie oder Freunde treffen. Existenzangst. Angst davor, seinen Job zu verlieren und als Selbstständiger das mit Herzblut und voller Liebe aufgebaute Unternehmen in sich einbrechen zu sehen.

Wenn Du schon davon gehört hast, wie wichtig es ist dankbar zu sein, dann hast Du sicherlich auch schon gehört, wie und wofür Du im Leben dankbar sein solltest.

Wie oft wird Dankbarkeit als Druckmittel verwendet in dem Satz: “Sei doch endlich dankbar für das, was Du hast!” Man solle materielle oder immaterielle Zuwendungen anerkennen, um dann ein positives Gefühl der Dankbarkeit zu erfahren. Um endlich zufrieden zu sein. Das klingt so, als ob man Dich ruhig stellen will.

Das Dankbarkeitsgefühl wird mit Zufriedenheit vermischt. Obwohl das Dankbarkeitsgefühl die Potenziale eines Menschen entfachen und entfaltbar machen sollte.

In diesem Artikel, möchte ich Dir einen Prozess erklären, der dafür sorgen wird, dass Du Dich in einem ständigen Dankbarkeitsgefühl befindest, ohne dass Du Dir die Zeit dafür nehmen müsstest diesen Zustand bewusst zu trainieren. Mit diesem Prozess und der Neufokusierung auf Deine inneren Werte und Fähigkeiten, wird die Dankbarkeit zu Deinem ständigen Begleiter und zu einer Kaskade voller positiver Zustände in Deinem Leben werden, die Dich bestärken und Deine Persönlichkeit wird gefestigt.

Was es so schwer macht im Alltag dankbar zu sein

Meines Erachtens liegt ein falsches Paradigma (eine falsche Sichtweise) hinter der Dankbarkeit zugrunde. Die Dankbarkeit wird missverständlich interpretiert und der Fokus wird auf das Falsche gerichtet, nämlich auf Dinge, die uns nur selten aber auch nur kurzfristig das Gefühl der Dankbarkeit vermitteln.

Es wird behauptet, dass man Dankbarkeit trainieren muss, obwohl das ein natürlicher Zustand des Menschen ist, der kein direktes und ständiges Training benötigt. Nur weil Du Deine Nase nicht wahrnimmst, heißt es nicht automatisch, sie existiert nicht. Oder?

Es wird auch behauptet, dass Du Dir bewusst werden musst, für das dankbar zu sein, was Du hast oder was in letzter Zeit gut gelaufen ist. Dankbar sein bedeutet ständiges und bewusstes Training. Diese Aufgabe wird zu einer Mamut-Aufgabe gemacht und man müsse sich täglich überwinden um sich diesen Zustand bewusst zu werden, sonst vergisst man das schnell wieder.

Der Paradigmen-Wechsel, wenn Du dankbar sein willst

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung. Diese wird allerdings in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man von außen erhalten hat oder erhalten wird, verknüpft. Genau hier liegt das Problem.

Leider wird dieser Zustand zu einem unnötigen großen Wort gemacht. Einem viel zu großen sogar. Dadurch wird dieser Zustand für viele unerreichbar und diejenigen, die es erreichen, verlieren ihn zu schnell, weil der Fokus auf das Falsche gerichtet ist. Es entsteht die falsche Annahme, dass man für die Dinge dankbar seien muss, die man hat, besitzt, erreicht hat, bekommt oder bekommen hat. Es ist sehr außenorientiert.

Ich glaube aber, wenn man sich dem Schicksal nicht hingibt, wenn man sich von den äußeren Einwirkungen nicht beeindrucken lässt, dann kann man schon Dankbarkeit empfinden, weil es dann um persönliche Fähigkeiten geht und nicht um Äußerlichkeiten. Du erreichst diesen Zustand ohne ein Dankbarkeitstraining machen zu müssen. Dankbarkeit ist ein natürlicher Zustand und mit einer inneren Haltung verbunden. Die Frage ist nur, worauf legst Du Deinen Fokus, um dankbar zu sein.

Die zwei größten Fehler

Die meisten Menschen machen zwei großen Fehler, wenn es um Dankbarkeit geht:

1. Sie schauen darauf, was sie haben und was sie umgibt. Sie sind dankbar für ihre Familie, ihre Freunde, ihren Hund, ihren Job oder ihr Haus. Das ist die äußere Umgebung und äußere Faktoren, die einem positiv oder auch negativ beeinflussen können. Denn sobald diese Dinge nicht mehr da sind oder nicht so sind, wie man sich das wünscht, dann fühlen sich die meisten von ihnen niedergeschlagen, verärgert oder sogar hilflos. Weil sie das verloren haben, was sie liebgewonnen haben und weil sie das Gefühl des Verlustes empfinden. Sie haben sich unbewusst mit dieser Strategie in einer Abhängigkeit gebracht. Das ist auch einer der Gründe, warum die meisten Menschen Angst vor Veränderungen haben. Da sie dankbar über diese Dinge sind, die sie haben, die sie bekommen oder die sie besitzen. Sie verlieren ihre Flexibilität. Sie vergessen, was sie dazu befähig hat, diese Dinge zu erschaffen oder zu erreichen. Das Problem der alten Dankbarkeitsstrategie ist nicht, die Menschen seien nicht dankbar, was sie haben. Nein, der Grund ist, sie sind schlicht weg unzufrieden mit sich selbst. Weil sie sich selbst und ihrer Fähigkeiten nicht bewusst sind und diese nicht anerkennen.

Da wir in einer leistungsorientierten Gesellschaft leben, machen die meisten Menschen ihre Zufriedenheit oder ihre Dankbarkeit auch davon abhängig, was sie alles erreicht haben oder besitzen.

2. Der zweite Fehler ist, dass ihr Fokus darauf gerichtet ist, was ihnen passiert. Sie legen ihre Aufmerksamkeit auf äußere Ereignisse. Auf das, was um sie herum geschieht und was ihnen Ungerechtes „angetan wird“. Wenn das was ihnen angetan wird, nicht das ist, was sie sich wünschen bzw. es nicht zu ihrer inneren Vorstellung passt, dann sind sie betrübt und schimpfen auf die anderen, die sich nicht so verhalten wie sie sich das wünschen. Deshalb klagen sie alles an, was anders ist als ihre Vorstellung und ihr Wunsch wie es sein sollte.

Dabei vergessen sie ihre Aufmerksamkeit auf eine völlig andere Sache zu legen. Auf sich selbst, auf ihre Fähigkeiten und auf das, was sie als Mensch ausmacht oder auszeichnet. Darauf, warum ihnen dieses oder jenes gelungen ist. Wie kommt es, dass sie das anziehen was sie glücklich macht. Wie sind sie zu einem Magneten geworden.

Manche sind dankbar, dass sie nicht im Krieg waren, oder weil sie gesunde Kinder haben oder selbst gesund sind. Sie sind dankbar, weil sie ein Dach über dem Kopf haben und nicht auf der Straße schlafen müssen. Sicherlich sind das gute Dinge und die Sicht auf diese Dinge vermittelt uns ein gutes Gefühl. Muss man aber dafür dankbar sein? Sind das nicht Dinge in meinem Leben, die ich verlieren könnte oder gewinnen. Wie Gesundheit, den Partner oder das Geld und somit vielleicht das Dach über meinem Kopf. Geht es nicht eher um die Tatsache, dass ich die Dinge durch meine Fähigkeiten erschaffen kann, mit meinen Talenten und einer inneren Hatung, die sich im Außen wiederspiegelt.

Ist es vielleicht der falsche Fokus, dass manche sich Tag für Tag bemühen das Gefühl der Dankabrkeit aufrecht zu erhalten und es ihnen deshalb nicht so gut gelingt. Weil diese Dinge teilweise den äußeren Umständen und Veränderungen unterliegen?

Ist es denn nicht so, dass ich einen Vergleich in meinem Kopf haben muss (wie Krankheit, kein Dach über dem Kopf usw.) um dann dankbar sein zu müssen, dass ich diese Dinge habe.

Wie ist es aber, wenn ich kein Mangel empfinde und in FÜLLE lebe? Ändert sich meine Beziehung zu meiner Außenwelt? Ja, aber natürlich.
Sollte man nicht dankbar für andere Dinge sein, die in uns selbst liegen. Die uns befähigen der Mensch zu sein, der diese oder jene Sache erschaffen kann. Ich denke schon.

Dankbarkeit bedeutet in Wahrheit zu erkennen, was in uns ist und was Dich mächtig macht.

Positiver denken & glücklicher leben

Du trägst den Schlüssel für ein positiveres Denken bereits in Dir.
Dieser Blick bestärkt Dich als Mensch und baut Deine Persönlichkeit, Deinen Selbstwertgefühl auf und bringt Dich in ein Resonanzfeld mit den Dingen, die Du haben oder anziehen möchtest. Es zeigt auf, dass Du fähig bist Situationen zu meistern, gute Beziehungen zu führen und eine für Dich und vielleicht auch für andere zufriedene Umgebung zu schaffen, worauf Du stolz sein kannst. Aber nicht dankbar sein musst.

Denn wenn das, was Du in der äußeren Welt erschaffen hast, verloren geht, dann fühlst Du Dich nicht niedergeschlagen. Denn das, was Du für den Aufbau diese Dinge benötigt hast, trägst Du in Dir. Und sobald Du Dir Deiner Fähigkeiten bewusst wirst, kannst Du Dankbarkeit empfinden. Diese innere Fähigkeit kann man Dir dann niemals wegnehmen. Damit kannst Du immer wieder alles neu erschaffen und Dein Leben selbst nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Dein Prozess der TRANCE-FORMATION

Schaue auf Dein vergangenes Leben und werde Dir bewusst, was Du alles geschafft und erschaffen hast. Welche Situationen Du gemeistert hast. Jetzt schaust Du darauf, warum und wie es Dir gelungen ist. Wie hast Du es gemacht.

Du kannst auch gerne negative Situationen nehmen, denn es läuft nicht immer alles glatt im Leben. Dann richte Deinen Blick darauf, wie Du es trotzdem geschafft hast, diese Situation zu überstehen, zu überleben oder wie Du die Situation trotz all dieser Schwierigkeiten gemeistert hat. Vielleicht ist es Dir gelungen später besser damit umzugehen oder gar anders. Oder was konntest Du daraus lernen, was hat Dich dazu befähigt die zukünftigen Situationen besser und zu Deinen Gunsten zu meistern.

Lenke Deinen Blick darauf, dass Du es trotz schwieriger Situationen mutig angegangen bist. Schaue wie Du mit anderen umgehst und weshalb diese Menschen wie Deine Familie, Deine Freunde oder wer auch immer, sich gerne mit Dir umgeben.

Welche Fähigkeiten hast Du, wenn es ein wenig schwierig wird. Wie geduldig bist Du und wie kreativ und flexibel kannst Du sein, wenn es um Lösungen geht. Lerne Deinen Blick auf die richtige Art und Weise darauf zu richten, wie Du dankbar sein kannst, dann wirst Du unzerstörbar werden.

Dankbarkeit: Ein „verborgenes“ Gefühl

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl. Anders als bei einer negativen Lebenseinstellung, in der die Welt meist grau und trist wirkt, führt eine dankbare Grundeinstellung zu einem positiven Lebensgefühl und steigert damit auch die Lebensqualität.

Du ärgerst Dich nicht über Deinen Nachbarn – zumindest nicht mehr so lange wie früher. Weil Du Dir Deiner Fähigkeiten bewusst wirst und dankbar darüber sein kannst, die Situation gut meistern zu können. Du machst Deine Laune nicht mehr vom Wetter abhängig, weil Du Deinen Fokus darauf richtest, wie Du Dich auf so ein Sauwetter einstimmst und wie gut Du Dich vorbereitest. Dir werden Deine Fähigkeiten, Deine Möglichkeiten und Deine Stärken bewusst.

Diese Art des Denkens sorgt dafür, dass Du Dein Leben selbstbestimmt meistern kannst. Ansonsten hättest Du eine Abhängigkeit zu Deiner Außenwelt geschaffen, die immer so sein muss, damit es Dir gut geht. Du betreibst dann immer Schadensbekämpfung, damit sich nichts ändert und willst den Schaden so gering wie möglich halten. Du bist in Deinen Handlungen eingeschränkt und verzweifelst sehr schnell, sobald etwas aus der gewohnten Bahn gerät.

Du verlierst Deine Flexibilität und reduzierst Dich in Deiner Entfaltung. Dein Potenzial und die Kraft der Möglichkeiten minimieren sich bis zu dem Punkt des Überlebens.

Dankbarkeit lernen

Lerne stattdessen Herausforderungen anzunehmen. Das bedeutet nicht den Fokus darauf zu richten, wofür Du in Deiner Außenwelt dankbar bist, sondern welche Fähigkeiten Du hast oder Du entwickelt hast oder gar entwickeln wirst, wenn Du diese Herausforderung, auch wenn das die Herausforderung Deines Lebens ist, meisterst.

Mit dem richtigen Fokus, wirst Du Dankbarkeit erkennen und eine stabile Persönlichkeit entwickeln. Wir erhalten stets mehr von dem, worauf wir uns fokussieren. Ganz gleich, was es ist. Doch Dein Aufwand dafür ist der gleiche. Ob Du eine Dankbarkeitsliste schreibst oder es als Ritual einführst, indem Du Dich täglich für alles bedankst, was Du kannst und wie es Dir gelingt das Leben zu meistern – egal wie, mach es einfach!

  • Denn es kommt immer mehr aus der Quelle, die bereits sprudelt!
  • Denn Du bist für Großes geboren.
  • Du bist hier, um ein erfülltes Leben zu führen.
  • Die beste Version von Dir selbst zu leben.
  • Das Pulsieren Deines Traums zu spüren.
  • Die Welt zu verändern und die Dinge zu tun, die zählen!

Mache Dein Leben großartig!

Dein Reza Hojati

Entfalte Dein Potenzial und führe ein selbstbestimmtes Leben

Reza Hojati | Lehr-Trainer für NLP & Hypnose

Reza Hojati | Lehr-Trainer für NLP & Hypnose

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Psychologie des Menschen und deren Gedankenprogrammierungen. Dabei habe ich viele Verfahren und Methoden kennengelernt, um die Entstehung der Programme sowie Denk- und Verhaltensmuster herauszufinden, aber auch wie man sie dauerhaft verändern kann. Die wirksamsten Methoden waren nach wie vor NLP und Hypnose. Daher lehre ich Menschen das Modell von NLP und die Techniken von Hypnose.

1 Kommentar

  1. Sandra

    Wo, was für ein toller Beitrag. Sehr inspirierend und bereichernd.
    Herr Hojati, ich habe die Sache noch nie auf diese Art betrachtet. Aber jetzt erschliesst es sich für mich, warum ich ein Leben lang – trotz Dankbarkeitstraining immer unglücklich war. Herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Antworten

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